Innerer Aufbau des Hühnereies

Im Eierstock der Henne bilden sich winzige Eizellen; bereits hier werden sie mit Dotter angereichert (siehe Abb.). Die Eizellen werden über das Trichterorgan in den Eileiter abgegeben. Im Eileitergang werden dann weitere Dotterschichten und das Eiweiß (auch Eiklar genannt) angelagert.Dies alles geschieht, während das Ei im Eileitergang weitertransportiert wird. Nachdem Eidotter und Eiweiß angelagert worden sind, werden die Schalenhäute gebildet, die das Eiklar nach außen abgrenzen. Am Ende des Eileiters befindet sich die Schalendrüse. Diese Drüse sondert auf die Schalenhäute eine kalkhaltige, zähflüssige Masse ab. Diese wird schließlich fest und bildet die Eischale. Das Ei ist nun fertig und wird über die Kloake, den gemeinsamen Ausführgang der Geschlechts- und Verdauungsorgane nach außen abgegeben. Soll ein Ei befruchtet werden, muss zu einer bestimmten Zeit innerhalb seiner Entwicklung eine Begattung stattfinden: Der Hahn besteigt die Henne, beide Tiere pressen ihre Kloaken aufeinander. Spermien des Hahns werden in die Kloake des Weibchens übertragen. Sie wandern dann selbstständig den Eileitergang hoch bis zum Trichterorgan, wo die Befruchtung, die Vereinigung der Zellkerne von Eizelle und Spermium, stattfindet.
Entstehung der Eier

Begattung bei Hühnern

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